Rund um La Paz

18 Aug

Coroico ist im Gegenzug zu den kleinen Dörfern im Hinterland ein grosses touristisches Ziel, nicht nur für Ausländer, sondern auch für die paceños (die Bewohner von La Paz), welche an den Wochenenden herkommen, um in der subtropischen Landschaft Kraft zu tanken.

Sicht auf Coroico

Dieses Wochenende ist besonders viel los, weil am Montag der Unabhängigkeitstag gefeiert wird. Wir quartieren uns ein auf dem Parkplatz des Hostal Sol y Luna, in dem wir umgeben von einer wunderbaren Vegetation für die Benutzung von Toilette/Dusche, Swimmingpool, Aufenthalts- und Yoga-Raum 30 Bolivianos pro Person bezahlen.

Einige Europäer sind auf ihrer Reise durch Bolivien in Coroico hängengeblieben. Sie sorgen heute für eine willkommene kulinarische Abwechslung in dem kleinen Dorf. So lassen wir uns verwöhnen mit Vollkornbrot und Apfelkuchen beim deutschen Bäcker, mit Gemüse-Soufflé beim Franzosen, mit einer köstlichen Rösti und Polenta beim Schweizer oder mit Sauerbraten und Spätzle mit Apfelmus bei der Holländerin Carla (selbstverständlich stammt das Rezept von einem Deutschen). Mahlzeit oder en Guete!

schweizer Kost mit indischem Touch im Restaurant Villa Bonita

Die Vegetation in diesem Ort ist bezaubernd. Wir fühlen uns sehr wohl hier. Zum Wohnen ist es uns aber doch zu weit vom Meer entfernt, einen längeren Aufenthalt würden wir aber schon gerne verbringen. Nur müssen wir in den nächsten Tagen nach La Paz fahren, weil wir einen Termin haben in der unter Reisenden bekannten Werkstatt vom Schweizer Ernesto Hug. Deshalb schmieden wir Pläne für eine Rückkehr. Es hat eine Spanisch-Lehrerin in Coroico und da Mike eine führende Kraft beim Lernen braucht, leisten wir ihr einen Besuch ab. Sie ist uns auf Anhieb sympathisch und sie spricht sogar etwas Deutsch, da sie mit einem Deutschen verheiratet war. Wir können bei ihr im Hof gratis stehen solange Mike bei ihr Spanisch-Unterricht nimmt. Abgemacht, wir kommen wieder!

üppig grün

Von etwa 1‘700 M.ü.M. geht es innerhalb von 2 Stunden auf den Gipfel nach La Cumbre, auf ca. 4‘600 Meter. Wir kommen dahin über die breite und geteerte Strasse anstatt über die carretera de la muerte, die Strasse des Todes, einer der gefährlichsten Strassen der Welt, die so genannt wird wegen der vielen Todesopfer, die sie bisher gefordert hat. Nun wird die carretera de la muerte dank der neuen Strasse viel weniger befahren, zumindest von den Einheimischen. Sie ist jetzt mehr eine Touristenattraktion und wird vom Bike-Tourismus in Beschlag genommen. Wir überlassen die Todesstrecke ganz den Bikern, denn unseren Durst auf Abenteuer wurde während den letzten Tagen auf der eben so schmalen Offroad-Strecke zwischen Cochabamba und Coroico bereits gelöscht.

bereit für die Abfahrt

fast bei La Cumbre

Von La Cumbre aus ist es ein Katzensprung nach La Paz und an diesem Feiertag ist es leicht durch die  verkehrsarmen Strassen der Grossstadt zu fahren. Wir finden mit Hilfe unseres GPS das, im malerischen Valle de La Luna, etwa 700 Meter weiter unten gelegene schweizer Hotel Oberland, wo wir in unserem kleinen australischen Landcruiser neben einem amerikanischen Riesentrailer und einem grossen deutschen Hauben Mercedes, für 100 Bolivianos eine Nacht auf dem geschützten und bewachten Parkplatz verbringen.

auf dem „Camping“-Parkplatz des Hotel Oberland

Beim Vorstellen erfahren wir, dass im amerikanischen Ford ein deutsches, und im deutschen Hauben-LKW ein belgisches Paar unterwegs ist. So fühlen wir uns nicht mehr als Exoten in unserem australischen Fahrzeug. Die zwei Paare lassen ihre „Häuser“ die nächsten Tage hier alleine stehen. Während die Belgier zu Fuss den Choro Trail erkunden, lassen die Deutschen Holger und Konstanze (sie schreibt für das Weltreiseforum) die Seele am Titicacasee baumeln. Wir aber haben vorläufig andere Pläne.

Bei uns ist zuerst einmal Werkstatt angesagt. Im frühen Morgenverkehr suchen wir Ernesto Hug in einem Berghang im Reparaturen-Viertel. Nur anhand der Hausnummer finden wir die Werkstatt. Weder ein Schild an der Türe, noch eine grosse bunte Werbung auf der dezent grau bemalten Mauer, deuten darauf hin, dass wir am richtigen Ort sind. Wir klingeln und Herr Hug macht uns persönlich auf. Hinter der Mauer verbirgt sich eine geordnete und peinlich saubere Werkstatt sowie eine handvoll Mechaniker, die in blauen Overalls unter den Autos ihre Arbeit verrichten.

Was wir an unserem Landcruiser machen wollen? möchte Ernesto wissen. Mike hört nicht auf, aufzuzählen. Ein Glück, dass wir bei ihm in der Werkstatt wohnen können, während die Reparaturen vorgenommen werden, denn Mike lässt Dingidi auf Herz und Nieren prüfen. Alles Nötige und Mögliche wird ersetzt und gerichtet. Mike hilft mit wo er kann oder erledigt nebenbei andere fällige Sachen. Die Arbeiten an den Randlagern sind umfangreich, so dass wir mindestens eine Woche in der Werkstatt benötigen werden.

in der Werkstatt von Ernesto Hug

So unternehmen wir zwischendurch an einem Donnerstag, bei strahlendem Sonnenschein, einen Ausflug zum Titicacasee per Bus und nur mit kleinen Rucksäcken bepackt. Es tut uns ganz gut, einmal wieder anders unterwegs zu sein und uns ums Auto keine Sorgen machen zu müssen, da wir es in guten Händen wissen. Nur 15 Bolivianos (CHF 2) kostet die drei stündige! Busfahrt nach Copacabana. Unterwegs wird der Bus auf eine Fähre gestellt, die Passagiere müssen für die Überfahrt auf ein kleines Boot umsteigen und 1 Boliviano für die Fahrt bezahlen.

unser Bus auf der Fähre

Das Dorf Copacabana ist ein beliebter Pilgerort, in dem Fahrzeuge von Schamanen am Ufer des Titicacasees für eine unfallfreie Fahrt gesegnet werden. Doch die schöne blaue Farbe des Sees wird getrübt durch hunderte von Autos und Busse aus Peru, welche die Strassen und den Weg zum Strand versperren und die Luft verpesten. Berge von Abfall liegen herum. Es wird gehupt, was das Zeug hält. Viele Menschen sitzen angetrunken oder betrunken um ihre Fahrzeuge. Ein idyllischer Ort haben wir uns anders vorgestellt. Wir finden Copacabana schlicht und einfach schrecklich! Ich frage eine Strassenverkäuferin, ob es denn hier immer so zu und her gehe. Sie sagt, dass August ein besonderer „heiliger“ Monat sei für die Bolivianer und die Peruaner und dies der Grund sei, warum so viele Leute hier sind.

sieht nett aus, die Fahrzeug-Segnung in Copacabana

aber was die Menschen hinterlassen nicht! trotz Abfalltonnen (sogar zum Trennen!), wird der Abfall auf die Strasse bzw. auf den Strand geworfen

Wir beziehen für eine Nacht ein Zimmer in einem der besseren Unterkünfte und bezahlen inklusive Frühstück umgerechnet 30 USD – viel zu viel Geld für bolivianische Verhältnisse. Am nächsten Morgen ziehen wir schnell weiter.

Mit der ersten Fähre steuern wir zusammen mit 50 anderen aus- und inländischen Touristen die Nordseite der Isla del Sol an. Unser Boot wird in Empfang genommen von einem einheimischen, professionellen Guide, der uns auf dem Steg zurückhält und uns den weiteren Ablauf erklärt. Er stellt sich vor als unseren Gruppen-Führer. Als erstes wird der Eintritt von 10 Bolivianos pro Person für den Nationalpark fällig. Anschliessend folgen wir ihn am Strand entlang und hoch auf den Berg, wo er an gewissen Stellen stehen bleibt und Interessantes über die Geschichte der Inkas auf dieser heiligen Insel erzählt oder über die Umgebung.

Auf der Isla del Sol

Ich interessiere mich mehr für die Art und Weise wie sie heute auf der Insel leben und stelle ihm viele Fragen. Es leben hier drei verschiedene Comunidades, die unabhängig voneinander sind. Es hat keine Strassen oder Fahrzeuge. Alles wird per Mannkraft oder per Lasttiere getragen. Wir treffen hier auf Esel, Vicuñas, Schafen, Ziegen und Hühner. Angebaut wird Kartoffel, Mais, Quinoa, Weizen sowie verschiedene Gemüsearten. Doch reiche die Produktion nicht mehr aus für die Menschen, die hier leben, denn es ziehen immer mehr Leute auf die Isla del Sol. Vieles wird vom Festland hierher transportiert. Die Einwohner leben heute hauptsächlich vom Tourismus.

Inka-Ruinen zwischen Cha’llapampa und Cha’lla

Als wir dann bei den heiligen Ruinen oben am Berg ankommen, sagt der selbst ernannte Reiseführer, dass die Führung nicht im Eintritt inbegriffen war und dass jeder von uns 20 Bolivianos zu bezahlen hätte. Es tue ihm leid, dass dies so sei, aber es sei halt so. Wir sind enttäuscht über die Art und Weise, wie die Touristen hier abgezockt werden. Bei dieser Aktion ist es nämlich nicht zu Ende. Jede Gemeinde erteilt die eigene Erlaubnis durch das Land zu gehen und kassiert dafür. Wir marschieren weiter hoch auf dem Pfad Richtung Süden und zahlen unterwegs an zwei weiteren Posten ein mal 15 und das andere mal 5 Bolivianos.

Gegen 16 Uhr erreichen wir erschöpft das Dorf Yumani. Das Laufen in dieser Höhe, auf ca. 4‘000 Meter,  schafft einem schon, besonders weil die Sonne unerbittlich auf uns scheint, denn es hat hier praktisch keine Bäume. Man hat im Verlaufe der Zeit sämtliche heimische Bäume gefällt und die wenigen heute stehenden Bäume sind meist wasserdurstige Eukalyptus.

von Cha’llapampa über Ch’alla nach Yumani

Wir schauen uns verschiedene Unterkünfte an und entscheiden uns für ein schönes Doppelzimmer mit Seesicht und privatem Bad im Hostal Willka Punku. Für die erste Nacht zahlen wir 80 Bolivianos pro Person inkl. Frühstück und handeln gleich den Preis auf 70 Bolivianos für die weiteren Nächte, falls wir länger als eine Nacht bleiben würden, was wir dann auch tun. Trotz der Höhe und der Kälte nachts gefällt es uns sehr gut auf der Sonneninsel.

Im nahe gelegenen Restaurant „las Velas“ essen wir abends bei Kerzenlicht sehr leckeren Fisch aus dem See: Trucha (Forelle) und Pejerrey serviert mit Quinoa und gegartem Gemüse – eine Rarität in lokalen Restaurants, denn Gemüse wird gewöhnlich nur klein geschnitten in der Suppe serviert, doch selten als Beilage angereicht. Am zweiten Abend erleben wir dort überraschend ein schamanisches Ritual mit anschliessendem Lagerfeuer, was unseren Aufenthalt auf der magischen Insel unvergesslich macht.

das schamanische Ritual endet mit Feuer

Zu Wochenbeginn geht es dann aber wieder zurück nach La Paz. An unserem Auto wird noch fleissig gearbeitet. Wir lassen dann auch die Spenglerarbeiten vom Nachbarn erledigen, was sich zusammen mit den anderen Arbeiten eine weitere Woche hinzieht: die Beule von Fraser Island wird fachgerecht rausgespenglert und lackiert, die Bullbar wird nach Schweissarbeiten wieder professionell befestigt und der gerissene Schwenkarm der Ersatzreifen wieder Instandgesetzt.

und vis à vis beim Spengler

Während diese und viele weitere kleine Arbeiten erledigt werden, kümmern wir uns um wichtige Botengänge: Ich registriere mich bei der schweizer Botschaft als „mit eigenem Fahrzeug reisender Tourist“ und hole dort eine Visitenkarte zur Einschüchterung von korrupten Polizisten: Falls man unterwegs angehalten wird und unberechtigterweise eine Busse angehängt bekommt, zeigt man die Visitenkarte und verlangt eine vollständige Rechnung, die man angibt, der Botschaft zur Begutachtung zu senden. Unserem Freund Patric hat diese Massnahme in Peru einige Male geholfen. Die Polizisten haben ihn danach ohne Zahlung ziehen lassen.

Bei der kolumbianischen Botschaft erkundige ich mich, wie ich mich als Kolumbianerin bei der dortigen Einreise mit eigenem Fahrzeug zu verhalten habe und wie das Visum für Mike geregelt wird. Auch muss ich den Antrag für die in Buenos Aires gestohlene Identitätskarte in die Wege leiten.

Dann müssen wir wieder zum Zollamt, um für eine weitere Verlängerung des Fahrzeug-Aufenthaltes zu bitten, da wir in Coroico mindestens drei Wochen verbringen möchten und die Erlaubnis Ende Monat abläuft. Dazu müssen wir nochmals ein schriftliches Dokument einreichen, doch diesmal reicht kein handgeschriebener Zettel aus. So tippe ich in einem Internetcafé innerhalb des Zollgebäudes einen formellen Brief und gebe ihn zusammen mit den kopierten Ausweispapieren im entsprechenden Zollbüro ab. Am darauf folgenden Tag dürfen wir – ohne das Auto vorzuzeigen und ohne weiteren Kosten – die amtlich verlängerte Bewilligung in Empfang nehmen.

Die Fahrzeugbewilligung  stimmt nun auch mit unserem Visum überein: letzter Ausreise-Termin Ende September und dies mit einem (hier verbotenem?) Rechtslenker!

auf etwa 4000 M.ü.M. in La Paz

Von der Werkstatt aus kann man das Zentrum von La Paz inklusive Touristenmeile und Hexenmarkt zu Fuss innerhalb von 20 Minuten erreichen. Während Mike die Zeit in der Werkstatt gerne verbringt, bin ich auf der Strasse und sauge die Eindrücke ein, die das Reisen für mich so interessant machen.

gruseliger Stand im Hexenmarkt

Zwei Strassen von der Werkstatt entfernt, finden wir ein gutes Restaurant, in dem wir unter paceños, schmackhafte, dreigängige Mittagsmenüs für 12 Bolivianos (CHF 1,60) serviert bekommen. Abends unterhalten wir uns mit Ernesto über Land und Leute, spazieren Richtung Zentrum oder fahren mit einem Bus in die Nähe des Multi Cinemax, in dem wir auch einige Kinoabende verbringen.

zwischen Markt und Friedhof

Kurz vor dem Wochenende und vor unserer Weiterfahrt nach Coroico trudeln in der Werkstatt Margrit und Peter ein, zwei herzliche Schweizer, die mit ihrem aussergewöhnlichen Bucher (ein ehemaliges schweizer Militärfahrzeug) den südamerikanischen Kontinent bereisen. Sie fahren in dieselbe Richtung und sind ähnlich wie wir, gemütlich unterwegs. So tauschen wir unsere Email-Adressen aus um in Kontakt zu bleiben und hoffen uns auf dem weiten Weg wieder zu treffen – vielleicht in Kolumbien? Wir werden sehen. Doch bis es dann soweit ist, haben wir noch viel zu erzählen…

Diese Diashow benötigt JavaScript.

und hier noch für alle (todes)mutigen Biker ein Video von youtube:

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2 Antworten to “Rund um La Paz”

  1. Claudia und Michele 01/11/2012 um 8:44 pm #

    Staufen, 01.11.2012

    Hallo Ana und Mike

    Es freut uns sehr, dass Ihr so viele schöne Erlebnisse geniessen könnt.

    Die Zeit geht hier viel zu schnell voran und in 2 Monate ist Weihnachten bereits Geschichte. Das Jahr 2013 kommt auch schon bald.

    Unsere Reise rückt auch schon näher und der Abflug ist auf den 17.12.2012 terminiert.

    Wir werden vielleicht auch nach Venezuela zu meinem Onkel gehen der uns kontaktiert hat, nachdem er von unserer Reise gehört hat.

    Falls Ihr auch Lust habt nach Caracas zu gehen, dann kann ich Euch die Adresse geben. Die Stadt ist eine Besichtigung Wert und meine Verwandten sind auch sehr gastfreundlich. Die Natur muss auch sehr schön sein in Venezuela. Wir warenim Jahre 1992 bei unserer Hochzeitsreise dort und haben auch die Isla Margherita genossen.

    Gebt mir einfach Bescheid.

    Wir wünsche Euch wieterhin eine unvergessliche Reise.

    Bleibt gesund.

    Astaluego.

    C+M+F+L Lorusso

  2. Patric 31/10/2012 um 12:18 pm #

    Hola amigos!! Schön zu lesen, dass es euch gut geht. Super Bericht, tolle Bilder und eindrückliche Erlebnisse. Ja, ihr macht das immer noch grossartig. Und wowww bin ich stolz in diesem Bericht erwähnt zu werden. Danke. Claro, sin problema mit der Visitenkarte – und immer schön cool bleiben….aber das seid ihr ja.
    Scheint so, dass ihr langsam aber sicher näher zu eurer Bleibe kommt; Mucha suerte!
    Ach wie gerne würde ich mich rasch zu euch beamen und ein paar gemütliche „Schwatzstunden“ zusammen verbringen.
    Ich grüsse aus Florida, nachdem ich der imposanten Sandy ein paar Tage zuschauen konnte. Morgen gehts weiter auf den Spuren der Sandy in Richtung Norden.

    Mejores deseos y un abrazo
    Patric

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