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Wenn es wieder etwas ruhiger wird …

20 Jan

Heute ist der 20.01.2019 und seit dem 13. Februar 2013 gab es keinen neuen Blog Eintrag mehr von uns und der berichtet über den 6. Dezember 2012 in Quito. Nicht dass es nichts zu berichten geben würde. Wir waren nur mit unseren Berichten in der Zwischenzeit um mehr als 10 Wochen in Verzug. Was war den passiert?

Ständig machten wir neue tolle Bekanntschaften und erlebten neue Abenteuer. Wir verbrachten also die Zeit nicht mit Schreiben, sondern mit dem Leben. Immer mit dem Gedanken, wenn es wieder etwas ruhiger wird, setzen wir uns hin und schreiben mal wieder weiter. Das nächste Land „Kolumbien“ machte es für uns aber auch nicht einfacher. Kurz nach der Grenze stieß Matthias und Yvonne „Mutter von Ana Maria“ zu uns. So feierten wir vier gemeinsam Weinachten in einem Schweizer Chalet im kalten Süden von Kolumbien. Der Ort war wirklich wunderschön und wir hatten tolle Tage miteinander. Aber es hatte wirklich weihnachtliche Temperaturen dort für uns, weshalb ich darauf drängte am 2. Weihnachtstag weiter zu ziehen um in den nächsten Tagen in tiefer und vor allem viel wärmer gelegene Gegend zu gelangen um das neue Jahr zu begrüßen.

Also waren wir schon wieder auf Achse statt die ruhigen Tage zum Schreiben zu nutzen. Während sich Matthias auf eine nördliche Route Richtung Nordkolumbien begab, fuhren wir nun zu Dritt weiter mit einem Schlenker in östlicher Richtung des warmen Amazonas. Nicht nur den Ursprung des Flusses „Rio Magdalena“ besuchten wir, auch Bekannte und Familie wollten und sollten besucht werden.

Für die Kolumbianer ist eine Reisemobil sowieso etwas ganz besonderes, da sie bis vor einigen Jahren nicht mal von einer Stadt zu nächsten fahren konnten, da die Fahrt zu gefährlich war. Wenn überhaupt flog man von Stadt zu Stadt und wer sich das nicht leisten konnte, fuhr in einer gesicherten Kolonne im Bus mit. In der Hoffnung dass die Kolonne nicht überfallen wird. Aber die Busfahrt machte man nur wenn es denn unbedingt sein musste. Und jetzt kommen wir daher mit einem „4×4, ich komme überall hin, Wohnmobil“ und hatten schon so viele Länder bereist und fuhren kreuz und quer durch die „Welt“.

Überall durften wir natürlich über alles ausführlich berichten und das nicht nur bei Freunden und Familie. Die Zeit verging wirklich rasend schnell und als Yvonne uns wieder in unserer Zweisamkeit entließ waren auch schon wieder einige Wochen vorbeigezogen, ohne das wir wirklich viel Zeit ins Schreiben investiert hatten. Natürlich schrieb Ana Maria Tagebuch, wobei auch das so langsam eher ein Wochenbuch wurde.

Also entschieden wir uns es zu machen wie in Australien. Die aufmerksamen Leser könnten  bemerkt haben, dass wir einen Großteil von der Goldküste ausgelassen haben. Nicht das wir nichts erlebt hatten, nein auch hier war es einfach viel zu viel.  So hatten wir uns vorgenommen wieder mit dem Schreiben zu beginnen wenn wir in Santa Marta am Meer sind. Am Meer hatten wir ja auch in Peru ganz viele Einträge aufgeholt. Warum nicht auch hier Kolumbien ?

Ganz einfach:  1. weil es anders kommt und 2. als man denkt  ;-)

Kaum hier in Santa Marta angekommen verschlug es uns auch schon wieder nach Minca. Diesen Ort hatte ich 2008 schon bei meinem ersten Besuch in Kolumbien so phantastisch gefunden. Und kaum in Minca, suchten wir auch schon nach einem kleinen bezahlbaren Stückchen Land.

Tja, die Familie und die meisten Freunde wissen was daraus wurde. Wir sind nun seit 2012 Besitzer einer Finca und haben diverse Projekte am Laufen die uns zeitlich sehr einnehmen. Irgendwie warten wir wohl immer noch auf „Wenn es wieder etwas ruhiger wird“, aber das wird wohl noch etwas dauern.

Und für alle die es eben nicht wissen was so bei uns so los ist, hier ein kleiner Einblick in eines unserer Projekte. Das Video ist zwar in Spanisch, wir haben uns aber die Mühe gemacht, es mit Untertitel in Deutsch, Englisch und Französisch zu versehen. Viel spaß

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